Eulenfedern
haben eine flaumige Oberfläche und die Federränder sind kammähnlich
ausgefranst. Diese Strukturen schlucken jedes Geräusch und daher fliegen Eulen
lautlos. So können sie die nächtliche Jagd auf hellhörige, aufmerksame und
flinke Beute wie Mäuse aufnehmen. Zudem stört kein eigenes Fluggeräusch die
Ortung der Beute während des Anfluges, weshalb Eulen auch bei vollkommener
Dunkelheit zielgenau zugreifen können.
Bei
allen Eulen sind die Weibchen deutlich größer und schwerer als die Männchen.
Dieser Unterschied wird als Anpassung an das Bewachen des Geleges bzw. der Jungvögel
interpretiert. Eulenweibchen verteidigen ihre Brut sehr mutig und attackieren
jeden, der in die Nähe des Nestes kommt.
Nahe
beim Eingang zeigen zwei Volieren die größten heimischen Eulen, den Uhu (Bubo
bubo) und den Habichtskauz (Strix uralensis). Kleinere Arten wie der
Sperlingskauz (Glaucidium passerinum) und die Zwergohreule (Otus scops) sind mit
anderen Tierarten gemeinsam untergebracht.