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Luchs
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Pinselohren
und Stummelschwanz machen den Luchs (lynx lynx) unverwechselbar.
Lichtempfindliche Augen und feines Gehör ermöglichen ihm auch bei Nacht die
Jagd. Auf ca. 300 m erkennt der Luchs einen Hasen, ein Reh auf etwa 500 m
Entfernung. Mit großen, schneeschuhartigen Tatzen sinkt er auch bei
geschlossener Schneedecke kaum ein. Rehe sind seine Hauptbeute, Schafe auf den
Weiden werden hingegen kaum gerissen. Der tägliche Nahrungsbedarf liegt bei
etwa 1 – 1,5 kg Fleisch. Das naturnahe Gehege bietet den Luchsen nicht nur
bequeme Schlaf und Liegeplätze. Die mächtige, im Zentrum stehende Fichte ist
ein idealer Kletterbaum, auf dem sie gerne einige Stunden schlafend
verbringen.
Als
Einzelgänger benötigt der heimliche Waldbewohner ein Revier von etwa 100 km2
Größe.
Nur während der Paarungszeit (Ranz) Ende Februar kommen die Partner zusammen.
Dann hört man die Revierlaute des Katers, auch im Alpenzoo. Anfang des 20. Jh.
war der Luchs im Alpenraum zur Gänze ausgerottet. Nach Wiederansiedlungen ab
1970 in der Schweiz, Slowenien und Österreich gibt es heute rund 120 Luchse in
den Alpen.
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Panoramabild
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