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Das Marderhaus
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Das Hermelin
kommt im Gebirge bis auf 3000 m vor. Hier trägt es im Winter ein weißes Fell
zur Tarnung und zur Kälteisolierung. In tieferen Lagen, wo es selten Schnee
gibt, bleibt es meist braun gefärbt. An der Schwanzquaste sind die Haare stets
schwarz. Das feine, weiße Winterfell gilt bis heute als Inbegriff des edlen
Pelzes, nur Herrschern und der hohen Gerichtsbarkeit vorbehalten.
Das Hermelin
lebt als Einzelgänger in Erdbauten oder unter Geröll. Als „wieselflinker“
Jäger erbeutet es bevorzugt Mäuse, zugleich wird es selbst häufig Opfer von Dachs,
Fuchs, Greifvögeln und Eulen. Zum Ausgleich hat dieser kleine Marder eine hohe
Fortpflanzungsrate. Eine Keimruhe nach der Paarung im Frühsommer führt erst
ein Jahr später zur Geburt.
Im Marderhaus sind auch Iltisfrettchen untergebracht.
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